Vermächtnis eines Freundes – Schwalmtal

7.3.2020
20.00 Uhr
Grabeskirche St. Anton
Schwalmtal

Im Rahmen der Nacht der offenen Kirchen illuminiert Gregor Linßen die Grabeskirche St. Anton.
Was liegt näher als diese Gelegenheit und diesen Ort mit dem Liederzyklus  Vermächtnis eines Freudes zu verbinden.
Die Gruppe AMI spielt das 1993 zum Tod des AMI-Tenors Hans-Peter Bendt entstandenen Werkes und ergänzt es mit weiteren Liedern zu Tod und Leben.

Karten ab 1.2.2020
weitere Infos demnächst.

D7G Schnupperprobe Oberursel

19.1.2020
14.00-16.00 Uhr

Kath. Fachstelle für Jugendarbeit
Herzbergstraße 34
61440 Oberursel

DIE SIEBEN GABEN – Schnupperprobe
im Bistum Limburg

Für alle die, die keine Katzen im Sack mögen: Gregor Linßen stellt die Lieder des kommenden Pfingstzyklus vor und probt sie mit den Teilnehmern einstimmig an. Der Workshop endet mit der Herzlichen Einladung sich an der Uraufführung am 30.5.2020 in Gelsenkirchen und Düsseldorf zu beteiligen. Die mehrstimmige Arbeit wird während der DIE SIEGEB GABEN-Wallfahrt vom 20.-24.5.2020 in der JH Vogelsang geschehen.

Zur Schnupperproben-Anmeldung

D7G Schnupperprobe Essen

1.2.2020
11.00 Uhr – 17.00 Uhr

Essen, Dom
St. Altfriedsaal

Im Rahmen des NGL-Thementags an der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen kommt es zu einer Kombination aus DIE SIEBEN GABEN Schnupperprobe und dem Release-Workshop zum Buch „Perkussives Singen“. (Teilnehmerbeitrag 10 € / Studenten der BKMS frei)

Notenmaterial und Buch stehen als Arbeitsmaterial zur Verfügung und können anschließend erworben oder zurückgegeben werden.

Zur Anmeldung

Workshop Lieder, Hannover

Konzert&Workshop

8.2.2020
10-17.30 Uhr Workshop

18.00 Uhr Messe mit Workshop-Chor

Gemeinde zu den Heiligen Engeln
Böhmerwaldstrasse 8
Hannover-Kirchrode

Chorworkshop Singen 
Im Mittelpunkt steht das Singen der Messe „Kommt und seht“ die sowohl einfache Hymnen (wie das Katholikentagslied von 2006 VOR DIR STEHEN WIR) als auch rhythmisch anspruchsvolle Chorstücke enthält, die in der Vermittlung von Gregor Linßen jedoch sehr schnell begriffen werden: „Die Kursteilnehmer machten die verblüffende Erfahrung, dass dem rhythmisch komplizierten Notenbild keine komplizierte Musik entspricht, denn der Sprachduktus leitet das Singen und lässt ein Gefühl für Klang und Rhythmus entstehen. Linßens Texte sind fest verwurzelt in der Bibel und zugleich ansprechend für Menschen in der heutigen Zeit.“ (Acher-Rench-Zeitung 12.2.2014 zum Workshop in Nußbach)

20 € Teilnehmerkosten für Workshop inkl. Mittagsverpflegung/Kaffee
5 € Notenkosten

weitere Informationen über Carsten Steinhoff: carsten.steinhoff@gmx.de
formlose Anmeldung per Mail:
– Name
– Mailadresse
– ggf. Chorerfahrung / Stimmlage

Veranstalter:  Kulturbühne Heilige Engel

Am Abend vorher singt Gregor Linßen am gleichen Ort ein Solokonzert.

 

Konzert & Illumination Offenburg

Sie sind ein eingespieltes Duo: Gregor Linßen (rechts) und Martin Weiß musizierten am Mittwochabend auf beeindruckende Weise in der Dreifaltigkeitskirche, die zu diesem Anlass besonders illuminiert wurde. © privat

Kritik zum Konzert 22.3.2017
von Barbara Puppe
Mittelbadische Presse / Baden Online

Ein eindrucksvolles zweistündiges Konzertprogramm mit Gregor Linßen haben die Besucher am Mittwoch in der Dreifaltigkeitskirche erlebt. Der Komponist und Liedermacher trat dort zusammen mit seinem langjährigen Bandkollegen Martin Weiß auf.

Dass Gregor Linßen nicht nur mit seinen Oratorien Kirchen füllt, hat sich auch in Offenburg gezeigt. Das gesamte Mittelschiff der Dreifaltigkeitskirche war am Mittwochabend besetzt, obwohl oder vielleicht weil der Abend als »Konzert zum Ausruhen, Nachdenken, Singen und Beten« in der Fastenzeit angekündigt war. Das aufwendig mit farbigem Licht angestrahlte Gewölbe der Kirche unterstrich die Wirkung der Texte und Lieder zur Akustikgitarre unter dem Titel »Kinder des Lichts«.

Begleitet wurde Linßen von seinem langjährigen Bandkollegen Martin Weiß, Ton-und Lichttechnik hatten Georg Schmitt und Jonas Linßen übernommen.

Talent zu Licht machen
»Wir sind Kinder des Lichts, weil wir etwas in uns haben, was unsere Welt hell machen kann«, erklärte der Musiker das Thema des Konzertes. Es sei das Talent, das uns gegeben sei mit unserem Denken und Fühlen. Dieses Talent gelte es zu heben und zu Licht zu machen. Für den Liedermacher, der bereits über 150 Lieder und Kompositionen geschrieben hat, die in vier abendfüllenden Oratorien und drei Messen veröffentlicht sind, ist der christliche Glaube der Weg, sich immer wieder selbst zu hinterfragen.  »Da finde ich genügend Anhaltspunkte, die mir Möglichkeiten aufzeigen, meinen Weg zu gehen«, sagte er.

Mit ruhigen Gitarrenklängen begann der Abend in der noch dunklen Kirche, allmählich zeigte sich Licht im Kreuzgewölbe – zunächst noch schwach wie die Morgenröte, dann in wechselnden Farben. Mit eindringlichen, undramatischen Worten und Tönen begannen die  Künstler ihr Programm aus Liedern und meditativen Texten, die die Besucher zum Nachdenken anregen sollten. Tatsächlich fand der Zuhörer beim Wechsel von jazzigen Akkorden und dem ruhigen Zupfen von Martin Weiß’ Akustik-und E-Gitarre immer wieder zu eigenen Gedanken und Stimmungen zurück.

Weiß hat die  Zwischenmusik selbst komponiert, er benutzt wiederkehrende Akkorde, zu denen er auch spontan improvisiert. »Diese Art von Instrumentalstücken wird in der Gitarrenmusik Fingerstyle genannt«, erklärte er. Die Bezeichnung komme daher, weil  Melodie, Akkorde und Bassfiguren zusammen gespielt werden – nur mit den Fingern.

Suche nach dem Glück  
Die Texte orientieren sich an Psalmen, Bibelstellen und eigenen Interpretationen über das menschliche Leben und den Glauben. Sie erzählen von der Suche nach Sinn und Glück und der eigenen Lebensaufgabe. Ein Mensch erkennt in einem Moment des Erschreckens, dass etwas in seinem Leben nicht stimmt, lässt den  Gedanken aber wieder fallen und vertut die Chance, sich selbst zu hinterfragen.

Linßen fasst diese Situation in Worte. Er spricht und singt von Selbstfindung, Begabungen  und Fähigkeiten, von Leid, das von Selbstsucht verursacht wird, vom Ringen um Wahrheit  und von der Orientierung, die der Glaube bieten kann, und von Grenzen, die überschritten werden können, von Freude und von Visionen einer besseren Welt. »Bleib auf der Suche, hör nicht auf zu träumen«, sind  seine Botschaften an sein Publikum. Das dankte den Akteuren mit anhaltendem Beifall.