Untermenue von: PETRUS
Der Initiator des Oratoriums
Leo Langer, der Auftraggeber der Oratoriums-Trilogie, fördert integrativ das Neue Geistliche Lied in der Kirchenmusik.
"Seine Ausstrahlung, sein Humor und seine Balance zwischen Perfektion und Gelassenheit macht das Singen unter seinem Dirigat zu etwas Besonderem."
Gregor Linßen

- Leo Langer
Vorwort des Komponisten
Es war die dritte Wallfahrt der Musikwerkstatt Freiburg, für die mir die musikalisch-kreative Verantwortung übertragen wurde. Bereits 2004 gab der Bezirkskantor Leo Langer dazu ein weiteres Oratorium für diese Reise bei mir in Auftrag. Leo Langer ist der Leiter der Musikwerkstatt Freiburg, der Arbeitsgemeinschaft für Neues Geistliches Lied im Erzbistum Freiburg.
Die Suche nach dem thematischen Kern stellte er mir frei. Für dieses Grundvertrauen, dass "schon etwas Gutes entstehen wird", für seine Arbeit und Ausstrahlung in der Realisierung und für seine Ruhe bin ich sehr dankbar. Nur der Ort der Uraufführung stand fest. Nach Jerusalem (1998) und Assisi (2002) sollte die Musikwallfahrt 2007 nach Rom führen.
Wie schon in den vorigen Oratorien spiegelt der Inhalt der Lieder meine Auseinandersetzung mit der Bibel wieder. Vor allem in der Betrachtung des neuen Testaments erklären sich Zusammenhänge, die zum Gelingen des eigenen Lebens wichtig sind. Was war also dran?
Ich stieß im 1. Petrusbrief auf folgende Stellen:
Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen,
der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.
1Petr 3,15
Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt;
wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht.
So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus.
1 Petr 4,11
Kurze Zeit später wurde ich gefragt, ob ich Pate für meinen Neffen Emil werden wolle. Ich habe mich sehr gefreut und so musste ich mich von Neuem damit beschäftigen, was es heißt Pate zu sein. Da war sie wieder, die Verbindung zwischen Bibel und meinem Leben!
Pate zu sein hat viel mit dem zu tun, was Petrus – trotz oder wegen seiner eigenen Geschichte mit dem Hahn – einfordert: Rede und Antwort zu stehen. Ich brauche keine Angst zu haben, dass mir nichts dazu einfällt. Jedenfalls nicht, wenn ich mich ernsthaft mit meiner Religion beschäftige. Im Oratorium PETRUS UND DER HAHN geht es bewusst nicht um Petrus als historische Person. Es geht um die Begeisterungsfähigkeit des Typos PETRUS, und darum, dass er - obwohl er auch Versagen erlebt - seine Aufgabe annimmt und sie mit all seiner Kraft schließlich erfüllt. Die Quo vadis-Geschichte und die Rolle des Hahns holt Petrus von seinem Heiligensockel.
Im Oratorium PETRUS UND DER HAHN geht es um mich selbst (und um den, der sich die Lieder zu eigen macht). Es geht um die spezielle Aufgabe, die jeder Mensch für sich erkennen und an der er sich beweisen muss. Jeder hat nur die Begabung, einen Teil der Aufgaben zu lösen. Wir sind also aufeinander angewiesen. Und auf Gottes Hilfe. Denn die Aufgaben, für deren Lösungen wir die Begabung haben, können auch schwierig werden.
Gerade weil es Petrus war, der seine Aufgabe und seine Versprechen nicht sofort erfüllen konnte, dürfen wir hoffen, dass auch wir den richtigen Weg finden werden. Es kann Momente geben, in denen alles bisher Erreichte in Frage gestellt werden wird. Die Botschaft des PETRUS-Oratoriums ist, dass es aber immer einen Weg gibt, der weiterführt. Selbst wenn man dazu ein Stück des gegangenen Weges zurückgehen muss.
Im Zentrum der Aufführung steht deshalb eine Tür als Symbol für das Weggehen, das Zurücklassen, aber auch für das Ankommen und das Willkommen-Sein. Wir haben zur Uraufführung an der 2000 Jahre alten, gewaltigen Tür der Lateranbasilika S. Giovanni in Laterano gestanden. Sie stand uns offen.
Gregor Linßen
Logistikplan eines PETRUS Wochenendes
Warum tun wir uns das eigentlich an?
Weil es Freude macht, gemeinsam etwas so Großes auf die Beine zu stellen und man dann auch noch das Gefühl haben kann, dass es etwas bewirkt. Vorallem, wenn man es mit Freunden zusammen tut. Wir könnten auch in die Kneipe gehen...
Das tun wir auch – aber ein anderes Mal.
Freitag
14.00 Gromit fährt auf Inline-Skates zur LKW Vermietung
14.30 Wallace steigt zu
14.45 W & G laden 8 cbm Material aus der PETRUS Garage in den LKW
Parallel packen Uwe, Jonas und Dominik in Villingen den Licht-Laster.
16.30 Abfahrt
23.30 Begrüßung durch wild winkende PETRici und Helfer
00.30 Das Material ist in der Kirche
Samstag
10.00 Aufbau
15.00 Soundcheck
20.00 Konzert
22.30 Abbau
00.00 LKW Laden
01.00 Ende
Sonntag
06.30 Abfahrt LKW
11.00 Ankunft
Brunch
12.00 Ausladen und Aufbau
17.00 Soundcheck
20.00 Konzert
22.30 Abbau
00.00 Laden
01.00 Ende
Montag
07.00 Abfahrt LKW
10.00 Ankunft PETRUS Garage
11.30 Wallace torkelt durch seine Haustür.
12.00 Der LKW Vermieter weckt den auf dem Lenkrad schlafenden Gromit
12.30 Zuhause – Mittagessen kochen (ob das schmecken wird?)
Auch Uwe und Jonas haben derweil das Lager in Villingen erreicht.
Allen, die sich bei Aufbau und Abbau und Einladen und Ausladen beteiligen, sei an dieser Stelle für ihre Energie gedankt. Im Besonderen denen, die regelmäßig dabei sind, wenn der LKW abgeschlossen wird.
Dirk Bongartz
Jonas Decker
Susi Doiwa-Frommen
Frank Förster
Diana Förster
Peter Gottselig
Walter Pesch (Wallace)
Matthias Reusch
Georg Schmitt
Uwe Smidt
Christina Wunderlich
und noch einige andere
... aber auch allen anderen, die vor Ort mithelfen.


