DeutschEnglishFrancais
  • Julia Andrich
  • Torsten Andrich
  • Alexandrea Assenheimer
  • Cordula Avenarius
  • Rodrigo Bartsch
  • Christoph Benz
  • Melanie Blender
  • Dirk Bongartz
  • Miklas Borbe
  • Alexandra Brenneis
  • Kassian Burster
  • Hildegard Coenen
  • Birgit Decker
  • Jonas Decker
  • Annerose Dieterle
  • Kathrin Ecker
  • Manuel Ecker
  • Petra Ecker
  • Beatrix Fabiszinsy
  • Andreas Fiebig
  • Diana Förster
  • Frank Förster
  • Bärbel Fritzsche
  • Christine Gabrys
  • Edeltraud Gabrys
  • Serena Gerbig
  • Peter Gottselig
  • Claudia Grünert
  • Monika Hable
  • Nicole Hamm
  • Tobias Heck
  • Christina Hernold
  • Anja Hildenbrand
  • Franziska Hille
  • Martin Hoffmann
  • Stephanie Hunger
  • Ute Jenisch
  • Michael Jenisch
  • Maria Jensch
  • Mark Kielmann
  • Christina Klingelhöfer
  • Johannes Kloppenborg
  • Rebecca Kloppenborg
  • Anja Kohl
  • Roland König
  • Birgit Kopal
  • Hannah Kopal
  • Ralf Kopal
  • Christoph Krieger
  • Leo Langer
  • Gregor Linßen
  • Roman Mantyk
  • Sören Marquardt
  • Ulrike Moser
  • Karin Moshammer
  • Anke Müller
  • Walter Pesch
  • Andreas Peters
  • Kirsten Pretz
  • Karin Rathke
  • Matthias Reusch
  • Sabine Rhein
  • Annkatrin Riegger
  • Ulrike Riegger
  • Birgit Riepe
  • Martin Riepe
  • Christiane Schad
  • Cordula Schertler
  • Georg Schmidt
  • Michael Schmitz
  • Ruth Scholz
  • Christoph Seeger
  • Sylvia Seeger
  • Sabine Seeland
  • Volker Seeland
  • Rita Seelbach
  • Uwe Smidt
  • Jule Soden
  • Raphaela Soden
  • Andreas Staib
  • Monika Staib
  • Annette Strehle
  • Mia Tillenburg
  • Susanne Tillenburg
  • Matthias von Schierstaedt
  • Britta Walkowiak
  • Stefanie Weber
  • Martin Weiß
  • Maria Wendler
  • Andreas Weniger
  • Brigitte Weniger
  • Wolfgang Weniger
  • Kai Wiesweg
  • Astrid Wiludda
  • Renate Windels
  • Anke Wolf
  • Christina Wunderlich

PETRUS Bad Rappenau

Petrus, liebst du mich?

stimme.de / Susanne Walter

Brückenschlag mit dem Apostel

Immer wieder lieferten Sprecher beim Oratorium „Petrus und der Hahn“ den Stoff, um den es gehen sollte – ähnlich, wie das Rezitativ es in der Oper tut.Foto: Walter

 

Bad Rappenau - Wenn es auch sonst ringsum ruhig zuging am Samstagabend auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bad Rappenau, auf und vor der Hauptbühne im Salinenpark drängten sich die Menschen. Der Grund: Gregor Linßen, bekannter Komponist mit dem schärfsten Profil, was das Schöpfen von neuen geistlichen Liedern angeht, gab sich die Ehre. Er führte mit rund 100 Sängern und Musikern sein drittes und jüngstes Oratorium „Petrus und der Hahn“ auf.

Das gut zwei Stunden dauernde Werk handelt von der Person des Apostels Petrus. Der Vorabend des Festes Petrus und Paulus war als Aufführungsdatum bewusst von den Organisatoren, der vielfach engagierten Gruppe Kirche auf der Landesgartenschau, gewählt worden. Den Protagonisten Petrus mimte der Komponist selbst.

Noch neu

Das dritte Werk aus der Feder des Komponisten Gregor Linßen war im Rahmen einer Wallfahrt des Jugendchors der Erzdiözese Freiburg nach Rom 2007 in der dortigen Lateran-Basilika uraufgeführt worden. Bisher erklang das Stück nur in Hegen am Bodensee, auf dem Katholikentag in Osnabrück und nun auf der Landesgartenschau in Bad Rappenau.

Gregor Linßen aus Neuss ist es damit gelungen, eine Lücke zu schließen. Bislang stand der Begriff Oratorium hauptsächlich für jene schweren Werke aus dem Bereich des klassischen Gesangs. Nun wurde die Gattung um modernes Liedgut erweitert, das viele – vor allem christlich orientierte – Fans findet.

Linßen gilt dabei als Vorreiter: Im Jahr 2005 gewann er mit seinem Mottosong „Venimus adorare eum“ den Kompositionswettbewerb zum Weltjugendtag. Vor einem Jahr wurde sein zweites Oratorium „Adam“ mit großem Erfolg in Buchen im Odenwald aufgeführt.

Einladung

„Petrus und der Hahn“ will nicht die biblische Geschichte um den Apostel nacherzählen, sondern eher eine Brücke zur Jetztzeit schlagen. Es ist als musikalische Einladung gedacht, die eigene Geschichte mit der biblischen in Verbindung zu bringen.

Aufgeführt werden kann das Oratorium nur, weil hier verschiedene Gruppen zusammen mit Gregor Linßen an einem Strang ziehen: die Band AMI, Leo Langer, die Musik-Werkstatt Freiburg und Teilnehmer der Musikwallfahrt 2007 nach Rom.

„Es war gewaltig“, meinte der Bad Rappenauer Pfarrer Wolfgang Gätschenberger. Der große Chor, das Orchester und die Aussage haben ihn beeindruckt. Zunächst hatte der Seelsorger erwartet, dass Linßen die ganze Lebensgeschichte Petri erzählt. Doch der Komponist hat sich auf zentrale Punkte wie Berufung und Verrat konzentriert. Dadurch komme die Botschaft besser und klarer rüber, findet Gätschenberger.