Untermenue von: Gruppe AMI
- 1: AMI Historie.
- 2: Die Musiker von AMI.
- 3: AMI Chor.
- 4: Anmeldung AMI-Chor.
- 5: Kolumne "Neues von der Zweiten Geige".
- 5.1: ADAM: Das Wichtigste.
- 5.2: Danke!.
- 5.3: Cello con carne.
- 5.4: Die AdamDVD ist da!.
- 5.5: Adam in Meppen.
- 5.6: Katholikentag 2006 in Saarbrücken.
- 5.7: WJT 2005: ADAM in Bonn.
- 5.8: Ulm ? Katholikentag 2004.
- 5.9: Die Vögel des Himmels.
- 5.10: ADAM, Jesus, Franz.
- 5.11: Weniger ist mehr.
- 5.12: ADAM auf dem ÖKT in Berlin 2003.
- 5.13: Helium für ADAM.
- 5.14: ADAM in Düsseldorf.
- 5.15: ASSISI 2002 ? aus dem Tagebuch einer Musikwallfahrt.
- 5.16: Katolikentach und die Spur und.
- 5.17: AMI in Neuss.
- 5.18: AMI in Bochum.
ASSISI 2002 ? aus dem Tagebuch einer Musikwallfahrt
Wo ist der Mönch?
"Wo ist der Mensch?" Wenn 120 Leute das singen hört sich das auch leicht wie "Wo ist der Mönch?" an... Das haben sich die 200 Nonnen vom Kloster Hegne vielleicht auch mal gefragt und flugs den Leo zum Bruder Leo ernannt. Der ist ganz stolz auf diese Auszeichnung, will aber doch nicht den Rest seines Lebens hier verbringen.
Leo brachte uns am ersten Abend bei besagter Singprobe auch das Tanzen ein wenig näher. Sein Motto: "Immer lächeln, egal wie es aussieht!" Man kann es nicht Tanzen nennen, aber es kommt auf das Lächeln an. Bei ihm hat das auch funktioniert, wir mussten in so einer verklemmten Haltung hüpfen, dass wir ohnehin lachen mussten. Nach 2-stündiger Probe war uns dann eher nach "Wo ist mein Bett?" - bzw "Wo ist meine Isomatte?" für die etwas sparsamere Variante.
Apropos sparsam, der man-kann-24-Stunden-wandern-bevor-man-umfällt-Bernd brachte uns auf der Busfahrt vom Rheinland nach Hegne gestern schon sein Wandermotto nahe, welches doch sehr dem von Franziskus gleicht. Der hatte damals seinen Bruder Leo dabei, ist den ganzen Tag durch den Regen gewandert, ohne Schuhe, hat bitterlich gefroren und am Ende des Tages kam er an seinem Kloster wieder an, hat an der Pforte geklopft und der Mönch hat ihm die Türe vor der Nase zugeschlagen. Hat er noch mal geklopft, schlägt der Mönch wieder die Tür zu. Beim dritten Mal verprügelt der Mönch den Franziskus auch noch, und der ist überglücklich: JETZT hat er sein höchstes und vollkommenes Glücksgefühl erreicht, denn nun ist er der Allerniedrigste von allen und wird in den Himmel aufgenommen.
Nun, was uns angeht, auf der Suche nach dem vollkommenen Glück waren wir vielleicht gar nicht (wer sagt das dem Bernd?).
Am nächsten Morgen eröffnete uns Leo dann "Der Chor hat den ganzen Tag Probe, die Band hat frei und kann Schwimmen gehen" - worauf Gregor korrigierte: "Das stimmt nicht ganz, ich hab die Noten für die Band extra so komponiert, dass sie ohne zu proben garantiert baden geht!" Somit wäre das auch geklärt, jetzt bleibt nur noch die Frage, ob AMI wat taucht oder nicht.
Uns ging es super, außer, dass ungefähr 80 % der Teilnehmer schnarchergeschädigt und unausgeschlafen waren (bei 30-40 % Schnarchern in der Turnhalle und 15 % in-richtigen-Betten-Schläfern), frei nach dem Motto: "Wohl dem der schlafen kann!"
Die heißen Töne.
"Wenn Sie am Tor ziehen, geht die Elektronik kaputt" Oje, vielleicht sollte sich mal jemand der E-Techniker um das Tor vom Kloster Hegne kümmern, einen Lötkolben hatten wir doch auch schon vor Ort...
Apropos Lötkolben, einen Tag vor unserer Abreise schrieb Leo an alle eine E-mail mit sämtlichen wichtigen Informationen zur Reise (wie etwa Verhaltensregeln zum toleranten Umgang mit Personen, die etwas mehr Freizeit haben/brauchen), unter anderem fragte er uns, ob wir nicht einen Lötkolben mitnehmen könnten.
Einen Lötkolben? Brauchen wir jetzt einen Lötkolben um heiße Rhythmen zu machen?
Apropos Töne und heiße Rhythmen, um mal wieder aufs Thema zurück zu kommen, die Band hat geprobt. Serena "Gregor, geht das nicht badap badap badap?" - "Nein, das geht dabap dabap dabap!" Ach so. Christoph "Ich kann auch du du du du KSCHSCHSCH" -"Ich find aber Wo ist der Mä-SCHSCHRRRRR besser" - "Oder du di du di ZAPP?" - "und am Ende jetzt SCHLÜRF (sah aus als hätte er kein Gebiss mehr), einfach wenn der Ton schon vorher weggeht - SCHLÜRF!
Der Chor und James Bond.
Wenn Leo zusammen mit Gregor eine Chorprobe leitet (hier die Gesamtprobe mit der Band im ehemaligen Kuhstall), dann könnten die beiden eigentlich Eintritt dafür verlangen, musikalisches Kabarett vom Feinsten! Die Dame vom Südkurier, die am ersten Abend vorbeikam, suchte ja auch "eine Gruppe von 100 singenden Kindern". Nun, ich würde sagen, es sind nicht unbedingt 100 Kinder im gesetzlichen Sinne von KIND, aber ein paar Kindgebliebene sind schon dabei. Abends also die Gesamtprobe, zum ersten Mal Chor und Band zusammen. Bei "Wohl dem der Freude hat" fingen wir Streicher mit pizzicato an, und waren schon froh, dass wir diese holprige pizz-Stelle richtig gezupft hatte, da lachte uns der Chor aus vollem Halse aus. So kam es uns vor, war natürlich nicht so. Christoph (am Schlagzeug) und Clemens (Trompete) haben auch gezupft. Mit dem Zeigefinger in der Backe - PLÖPP -
KAUM einer jedoch hat die James-Bond Stelle gehört. Gregor hat uns in der Bandprobe gefragt "Was tut man, wenn die Welt versinkt?"
MAN HOLT JAMES BOND!
Takt 125 von "Wo ist der Mensch", Querflötensolo! Serena hat die ehrenvolle Aufgabe das Thema von James Bond zu spielen. Wir werden sie bei Gelegenheit daran erinnern.
Die Nonnen im Kloster Hegne waren superklasse. Sie verpflegten und beherbergten uns nicht nur hervorragend, sondern gehörten schon richtig zu unserer Gruppe dazu, sie aßen mit uns, sangen mit uns, feierten die Andachten mit uns, gingen mit uns zum Nonnenstrand, freuten sich mit uns, nahmen den Rummel und das Chaos ganz gelassen auf und waren einfach liebenswert. Die Andachten von Heinz waren auch toll, er schafft es 120 Sangeswütige zur vollkommenen Stille zu bringen, ganz irre dieses Gefühl.
Vollkommene Stille, das konnte man von dem nächtlichen Schnarchkonzert wirklich nicht sagen. Da schnarchte und schnufte und röchelte es im wildesten 11/4-tel Takt (die Drei-UND fehlte vielleicht bei jedem 2. Takt...), Gregor könnte sich glatt noch ein paar Anregungen für seine Rhythmus-Kompositionen holen! Apropos Kompositionen, als Heinz bei der Messe morgens (die ich sehr schön fand) der Gemeinde unsere Gruppe vorstellte, machte er einen kleinen Grammatikfehler. Es heißt nicht "Gregor Linßen hat die Musik zu diesem Oratorium komponiert." sondern vielmehr "... hat und wird noch komponieren....", im Rheinland würde man in solch einem Fall den rheinischen 5. Fall nehmen, die sogenannte zukünftije Verjangenheit "...er wollte dieser Taare die Musik noch fertisch komponiert haben!" (Heinz kommt ja nicht aus dem Rheinland, deshalb kann er das ja nicht wissen, isch wollts auch nur mal gesacht haben.)
Bei der Streicherprobe hatten wir ein TOTALES Schlüsselerlebnis: wir haben die Melodie entdeckt! Ein irres Gefühl! Wenn alle richtig rhythmisch pizzicato spielen, dann können wir die Melodie erahnen (wenn wir die Töne auch richtig treffen).
Der Spaziergang.
In Foligno angekommen lud Bernd uns am nächsten Morgen um 10 Uhr zum "Spaziergang zum Einlaufen" ein. Eine Stunde später dann gings los zur Sasso Vivo von wo aus wir später einen wunderschönen Ausblick auf Foligno und die umstehenden Berge hatten. Plötzlich hörten wir ein lautes Grollen, wir dachten schon Christoph wäre zurückgekehrt von seiner Mucke und hätte sein Schlagzeug da oben aufgebaut. Aber es war kein Schlagzeug, Sekunden später "Sind das etwa WASSERTROPFEN?" regnete es kräftig und ein schönes Gewitter prasselte auf uns herab. Wohl dem der trocken bleibt und sich unterstellen kann, so freuten wir uns auch beim Rückweg auf die Unterführung, die wir just erreichten als sich ein Sturzbach herabgoss, Hagel, Wind, Regen. Innerhalb von 2 Minuten war die Straße ein reißender Bach, die trockenen "Inseln" der Unterführung auf ein Minimum geschrumpft, so quetschten wir uns an den ganz äußeren Rand und freuten uns über die rücksichtsvollen Autofahrer, die nicht mit Höchstgeschwindigkeit an uns vorbeifuhren.
WAS MACHT EIN CHOR, wenn auf dem Probenplan PROBE steht und er unter einer Unterführung steht? Er probt natürlich. Allerdings eine Eigenart von Chören in Extremsituationen ist, dass die Sänger den ursprünglichen Text dabei meistens entfremden. "Wohl dem der Freude hat, [...] ein Chor singt am besten dort wo Wasser fließt..." oder "Den Namen des Vaters [...] werden wir den Regen beenden!"
Und was macht ein Chor, wenn der Regen nicht aufhört und wenn die Welt im Wasser zu versinken droht?
Er holt James Bond.
Leider hatten wir seine Handynummer nicht, also riefen wir Gregor an (der sich erst mal schlapp lachte "Die sind doch nicht aus Zucker!") und uns doch schließlich den Retter und Helden des Tages Thomas mit seinem trockenen Auto schickte.
Die Band hat neue Noten bekommen, schließlich wars eine lange Busfahrt von Hegne nach Foligno gewesen. Nun bedeutet das nicht unbedingt auch, dass wir die Noten SEHEN konnten. Gregors Drucker druckt nämlich weiße Noten auf weißem Hintergrund und 5 schwarze Notenlinien, sehr zum Leidwesen von Manuel, der das wieder hinfrickeln musste.
Erster Wandertag.
Um viertel nach 6 h Ortszeit (empfundene Uhrzeit: viertel nach 4) durften sich die Wanderer der ersten Gruppe Pausenbrote für unterwegs schmieren. Verschlafen mümmelten sie anschließend ihr Frühstück und zogen los den Monte Maggio zu erkunden. Der Bus brachte sie an einen Weg, der nach 10 min Fußmarsch zu einem kleinen Dörfchen mit einer Capuccinobar führte. Diese war gleich so verlockend, dass sie ihre Rucksäcke sofort fallen ließen, einige einen Capuccino schlürften und alle sich schließlich ein bequemes Plätzchen auf der Mauer/Straße/Einfahrt/Bank suchten, um auf die zweite Wanderergruppe zu warten.
3 Stunden später war es dann soweit, die zweite Gruppe erreichte das Dörfchen und hatte just die Capuccinobar erspäht, sollte jedoch an diesem Morgen nicht mehr in den Genuss dieses köstlichen Getränkes kommen.
So wanderten alle frohgemutes zusammen los, den aufmunternden Worten von Bernd glaubend "Jetzt habt Ihr schon fast die Hälfte der Steigung hinter Euch, danach kommt nur noch eine Steigung und noch ein bisschen, aber Ihr habt schon viel von der Steigung geschafft ...", ganz steil bergauf. Das Panorama war sehr schön anzuschauen, die Kühe auf der Weide freundlich gesinnt (einige Teilnehmer konnten es sich nicht nehmen, auch diese freundlichen Kühe zu imitieren) und der Gipfel sehr weit oben. Ziel dieser Wallfahrts-Wanderung war ja nicht, einen leichten Spaziergang zu machen, so folgten sie den Spuren von Franz von Assisi, der diese Strecke barfuß gegangen wäre, bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Der Weg zum Gipfel oder auch um den Gipfel herum, war äußerst anstrengend, aber bot viel Gelegenheit sich näher kennen zu lernen und seine Belastbarkeitsgrenzen untereinander auszutauschen (oder Witze zu erzählen).
Als der Weg vom Gipfel steil herunterführte (und nachher gar nicht mehr sichtbar war), kamen den Wanderern die seltsamsten Ideen, sie funktionierten die Graswiese um in eine Sommerrodelbahn. Auf dem Hosenboden rutschten sie die steilen Abhänge herunter, jauchzten dabei auch noch vor Freude und dachten nicht an die folgenschweren Konsequenzen mit der Waschmaschine, die das Problem Grasflecken ganz sicherlich als Ärgernis empfinden würde. Heinz und Leo zierten sich anfangs noch die hervorragend angelegte Sommerrodelbahn in ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch zu benutzen (die Sorge mit den Grasflecken und den damit verbunden Ärgernissen), doch auch sie ließen sich fallen und hatten kurzzeitig ihre Freude dabei (bis das schlechte Gewissen sie wieder einholte). Am Ende waren alle glücklich ob der starken Belastungen, die einen mehr die anderen weniger, aber alle ein kleines Stück näher am Himmelreich.
Der Weg durch die Stadt Gualdo Tatino, wo der Bus die glücklichen Wanderer wieder einsammeln sollte, führte sie am hiesigen Dom vorbei, auf dessen Rückseite eine Miss Italia Wahl stattfand. Von der anderen Seite strömten die Dombesucher in den Dom und insbesondere die männlichen Wallfahrtswanderer erfreuten sich des Anblicks. Die Herren Wallfahrer Don Enrico und Antonio (Namen geändert, Anm. der Red.) jedenfalls bedankten sich recht herzlich beim Wallfahrtsverantwortlichen für diesen außerordentlich gelungenen Höhepunkt der ersten Wanderung.
Einen zweiten Höhepunkt erreichte sie, als eine italienische Nonna (ital.: Großmutter), die auch in Oasi de San Francesco wohnte, beim Abendessen einen Liedwunsch an uns richtete. Leo bewahrte Gelassenheit und erzählte uns mit betont ernster Miene, dass die Nonna sich ein bestimmtes deutsches Lied wünschen würde. Er ermahnte uns eindringlich dabei bloß nicht in Lachen auszubrechen. Die Nonna hatte sich das Lied "Stille Nacht" gewünscht. Mitten im Sommer. So sang die ganze Schar, mehr oder weniger breit lächelnd, mitten im Sommer zwei Strophen von "Stille Nacht" und rührte die Nonna zu Tränen.
Zweiter Wandertag.
Am zweiten Tag meldeten sich erstaunlicherweise deutlich weniger Wanderer an den Weg des Franziskus zu gehen. Diesmal gab es zwei getrennte Gruppen, eine kurze und eine lange Strecke. Die "kurze" Gruppe stand schon früh auf (empfundene Uhrzeit: Nacht), fuhr mit dem GPS-geleiteten Bus nach (...xy..., hab ich vergessen) und wendete dort erst einmal. Ein hiesiger Busfahrer sah unsere Not und hielt mit seinem Bus kurz neben uns auf der Straße und beschrieb den richtigen Weg. Ungläubig, dass wir nicht nach Assisi fahren wollten, meinte er am Schluss "Übrigens, nach Assisi geht es einfach geradeaus".
Der Weg der ersten Gruppe war einfach, ohne Steigung und ein Stacheldrahtzaun das einzige Hindernis. Interessant war die Geologie Vorlesung von Matthias, er erklärte uns eindrucksvoll, warum der Monte Subasio und Monte Maggio in diesem Landschaftsbild der, wie er sagte, nahezu perfekten geologischen Ebene so hervorstehen. Auf der Wanderung gestern hat er Gesteinsfossilien gesucht und herausgefunden, dass hier früher (also vor ca 65 Mio oder Mrd Jahren, also zu Dinosaurierzeiten) einmal eine Meereslandschaft gewesen sein muss. "Auf dem Monte Maggio ist mir sofort das Bild einer Meereslandschaft in den Sinn gekommen!"
Er könnte vermutlich der einzige aus unserer Gruppe gewesen sein mit dieser Meeres- Vorstellung, doch wir hörten ihm weiter interessiert zu.
"Eigentlich stehen wir hier schon in Afrika" ... er hatte jedenfalls abenteuerliche Theorien, aber konnte sie auch noch begründen. Es ist nämlich so:
Damals (also früher) war hier überall Meer. Die Afrikaplatte hat sich gegen die Europaplatte verschoben und innerhalb von 100 Mio (oder Mrd) Jahren sind diese beiden Platten immer wieder aufeinander gekracht und haben ihr Gestein vor sich hergeschoben und aufgefaltet. Dabei kamen die älteren (und härteren) Gesteine, aus denen der Monte Subasio und Monte Maggio hauptsächlich bestehen, zu Tage und wurden aufgetürmt, das weichere Gestein wurde schneller abgetragen. Die Grenze der Afrikaplatte liegt irgendwo bei Südtirol, also stehen wir schon in Afrika...
Alles ist anders - aber nicht hier. Das Gewitter kam - wie jeden Tag - pünktlich um 16 Uhr. Wir, die im Trockenen saßen, sahen die dicke schwarze Wolke sich über dem Monte Subasio abregnen und abgewittern. "Boa, hast Du DEN Blitz gesehn? STARK!"
Die zweite Wandergruppe konnte die Blitze sogar von noch näher beobachten, ungefähr eine Stunde lang waren sie dem Gewitterregen hoffnungslos ausgeliefert. Die Schuhe und alles andere war SO nass - meine Schritte zu Dir sind ein QUUTSCH -Paula saß während der Wanderung vergnügt im Kinderwagen und ließ sich weder von holprigen Schotterwegen "Hoppala, hoppala!" noch von irgendwelchen Regenereignissen ihre gute Laune verderben und sang vor sich hin. Bernd sammelte alle möglichen interessanten Dinge für sie und reichte sie ihr in den Kinderwagen, eine Feder, eine Schnecke, ein paar Steine... aber jedes Mal drehte sie ihren Kopf zur Seite, wenn er auftauchte. Männer mit 3-Tage-Bart mag sie nicht so.
Der Storch.
Bei "Wieviel Gottvertraun braucht man" singt der Chor am Ende:
"[...] und zu flie-----gen"
Leo: "Und Ihr spielt immer abwechselnd das >DI dadi dadi< (Betonung auf der 1), das soll sich wie ein flatternder Vogel anhören! >DI dadi dadi!" - Steffi: "Aber der Vogel flattert doch eher >DI daDI daDI<" - Leo "Ich denke da eher an einen Storch, nicht an eine Lerche. Und der Storch, der hat große Flügel und macht >DI dadi dadi<, der macht einen großen Schwung, nicht viele kleine."
Ach so, der Storch...
Gesamtprobe.
Der Chor hatte einen Tag einmal etwas mehr Freizeit.
Manche werden davon müde.
Manche Chorleiter auch, deswegen musste Leo auch morgens die Ansage machen und uns den väterlichen Rat geben, möglichst nicht erst in der Probe den Schlaf nachzuholen. Jaaaaa
Bei der Gesamtprobe fetzte die Musik schon ziemlich, wow! Besonders bei Sonne und Mond, wo die Streicher in den ersten paar Takten noch den Anschein einer gesitteten barocken Tafelmusik geben (triller, träller). Leo bewegte sich ansatzweise wie ein Barocktänzer mit verklärtem Gesichtsausdruck (immer lächeln), triller, träller. Dann jedoch wurden sie JÄ von den coolen Bläsern mit fetzigem Beat unterbrochen.
Wir hatten die Fenster weit geöffnet, damit wir irgendwie noch Luft bekommen (war heute sehr schwül, die Luft stand förmlich). Musik, die nach draußen schallt, lockt Lebewesen von draußen an. Und wenn man im Raum auch noch das Licht anschaltet, und die Fenster auflässt, dann scheuen sich die wenigsten Mücken davor in genau diesen Raum zu fliegen. Obwohl so wenig frische Luft drinnen ist. Wahrscheinlich zieht DAS die Viecher noch vielmehr an, ein hell beleuchteter, mit vielen (schwitzenden) Menschen (und Teppichen) gefüllter Raum. Die Teppiche hängen übrigens da wegen der Schalldämpfung. Ein Nichtsahnender könnte einen persischen Teppichladen darin vermuten, aber die Teppiche sollen den Hall ein wenig dämpfen. Und weil Mücken lieber nachts in die Schlafzimmer fliegen, kamen gestern so riesige fliegende Ameisen.
Franziskus hat die Tiere ja gemocht.
Wir hatten auch echt ein schlechtes Gewissen.
Der Chor sang gerade dieses - wie soll ich das beschreiben? Es sah so aus als hätten sie Schluckauf - (ob die Ameise wohl??) - "Höre meinen Gesang an", und dieses >m< von >meinen< so verzögert, als hätten sie irgendwas verschluckt.
Entschuldigung, Franz.
Wir sind ja auf dieser Wallfahrt auf der Suche nach dem Menschen, und auf der Suche nach uns selbst, wo wir herkommen, wohin wir gehen. Die Männer durften ihre eigenen Ursprünge noch mal Revue passieren lassen und ? mit Daumen im Mund - den Text von Bethlehem sprechen. Wenn man mit Daumen im Mund singt, dann kann man danach die Worte deutlicher aussprechen. Sagt die musikalische Sprecherziehung. Nun, es sah aus wie - (grins), na ja, Ihr könnt es euch ja denken...
Jedenfalls hatten wir viel Spaß bei der Probe, der Chor hat auch mal realisiert, dass die Band wirklich geprobt hat (obwohl, WANN hat eigentlich der Wolfgang am Klavier geprobt? Nun, manche habens einfach wahnsinnig drauf, und das gleich sofort, irre!) Und der getanzte Sonnengesang - wow - der klappte schon richtig gut, zum Glück ist der Click vom Video aber ein bisschen langsamer (sonst fliegen uns die Finger weg).
Die Abendandacht war sehr schön, wir sollten auf die Plakate in der Mitte die Namen der Menschen schreiben, die gerade nicht hier sein können, die aber in Gedanken bei uns sind.
Und wir hörten an diesem Tage dreimal, jedes Mal von jemand anderes, dass wir doch früh ins Bett gehen sollen. So etwas sollte man nicht zu oft wiederholen, sonst könnte das zu ungeahnten Trotzreaktionen führen...
Känguruh-Haltung.
In der Gesamtprobe kam Paula neugierig rein und zeigte auf Birigt: "Mama!". Anschließend sortierte sie alle Noten wieder neu (nach ihrem höchsteigenen System) und zeigte dem Chor und Leo danach, wie das Dirigieren denn richtig geht: "Leo!". Immer wenn Leo dirigierte, schwangen ihre Arme kräftig mit "Leo! Dubi dubi damm!". Sie hat übrigens auch gelacht, als der Chor mal wieder den Daumen in den Mund stecken musste...
Als besondere Belohnung, weil gerade Sonntag war, brachte uns unsere Verpflegungsmannschaft Wassermelonen als Nachtisch. Martin, der Ullrich, pries die frisch geschnittenen Melonenscheiben an wie ein Markthändler, und kurze Zeit später hörte man nur noch schmatzende, triefende, tropfende Geräusche. Das war auch die Geburtsstunde der sogenannten "Melonenhaltung": Den Hintern weit nach hinten rausgestreckt, den Oberkörper nach vorne, die Ellenbogen nach oben und die Melone vorm Gesicht, das nach kurzer Zeit von einem Ohr bis zum nächsten mit Melone verschmiert ist, immer versucht den endlos tropfenden Saft durch lautes Schlürfen nicht auf die Klamotten zu tropfen. Ist die Melone dann bis zum weißen Inneren der Schale aufgegessen, folgt die "Känguruhaltung": beide Hände angewinkelt nach vorne, Finger nach unten (zum Abtropfen des Saftes) und einen suchenden Blick nach dem nächsten Taschentuch.
Eine Ode an Salamibrode
Salami schmeckt so richtig toll,
wenn das Brot schon würglich oll
seit Tagen in der Tasche liegt,
die Butter bis zum Rande schmiegt.
Dein Magen sagt Dir: Lass es sein!
Das leuchtet schnell von selber ein.
Das war das letzte, keine Frage
bis ans Ende meiner Tage.
Nie mehr, will ich Salamibrote sehn!
Nie mehr!
DIE NACHTWANDERUNG ? eine Gute Nacht Geschichte:
Die Organisation der Nachtwanderung war nicht einfach. Zuerst regnete und gewitterte es (pünktlich um 17 Uhr bei der Gesamtprobe) und es schien so, als wäre alles verloren. Die Steckdosen im Proberaum sind mit Tesafilm angeklebt und das Wasser fließt hier sowieso durch alle Wände, Fliesen und sonst was durch. Irgendwie war der E-Bass auch feucht und Christian bekam einen gewischt. Es geht ihm aber wieder gut, hab ich mir sagen lassen, lediglich seine Haare stehen jetzt ein bisschen hoch (das kann aber auch an der Schlafhaltung liegen, Anm. der Red., er war nämlich nicht Nachtwandern).
Eine Gute-Nacht-Geschichte für Gregor, dessen maximale tägliche Schlafzeit an einer Hand abgezählt werden kann:
Die Personen sind frei erfunden, die Handlungen ebenfalls. Falls dennoch ein Zusammenhang vermutet wird, so ist der total absichtlich, aber nicht wahrheitsgetreu.
Es waren einmal ein Prinz und eine Prinzessin, die liebten einander sehr. Doch bevor sie ihre Liebe leben durften, mussten sie drei schwere Prüfungen bestehen. Zuerst mussten sie innerhalb von 24 Stunden alle denkbaren Möglichkeiten eines Bustransfers für 90 Wallfahrer von Oasi San Francesco nach Collepino herausfinden, mit dem die Wallfahrer zum Startpunkt der Nachtwanderung gebracht werden können. Freie Variablen dabei waren die Anzahl der Busse und die Anzahl der Wallfahrer, die unterschiedlich müde und in jedem Fall in 5 Gruppen aufgeteilt waren, davon abhängige Variablen waren die jeweiligen Abfahrtszeiten der einzelnen Gruppen.
Der Prinz und die Prinzessin arbeiteten unendlich viele Listen und Pläne aus, wo sich die Wallfahrer eintragen sollten, warfen die Pläne anschließend wieder um, als plötzlich die Anzahl der Busse reduziert werden musste. Die Wallfahrer lauschten alle paar Stunden den immer wieder neuen Plänen, machten selber auch noch eigene Vorschläge mit mehr Bussen. Der Prinz und die Prinzessin ließen sich wieder neu beraten, warfen die alten Pläne um und verkündeten nach dem Abendessen den (fast) endgültigen Plan. Um 0:30 sollten sich alle Nachtwanderer in der Kirche zum Abendgebet treffen und anschließend sollten die ersten drei Gruppen mit dem großen Bus nach Collepino fahren, von dort mit den kleinen VW-Bussen bis zum Startpunkt gebracht werden. So legten sich die Wallfahrer beruhigt schlafen und kamen wie vereinbart um 0:30 h zum Nachtgebet zusammen. Abermals wurden die Pläne geändert, da jetzt die Anzahl der Wallfahrer drastisch abgenommen hatte und ein zusätzlicher Bus noch organisiert werden konnte. Der Prinz und die Prinzessin bewahrten einen kühlen Kopf und einigten sich auf einen letzten, endgültigen Plan, der auch aufging und alle Wallfahrer mit einem Schwung nach Collepino bringen konnte. So fuhren die Wallfahrer mit dem Prinz und der Prinzessin der Nacht entgegen. Die erste Aufgabe war bestanden.
Die zweite Aufgabe bestand darin die 5 Gruppen in der Nacht über den Monte Subasio nach Assisi zu führen, dort morgens die ausgeschlafenen Nichtwanderer zu treffen, das Grab von Francesco zu besichtigen und gemeinsam wieder nach Oasi San Francesco zurück zu fahren.
Der Prinz und die Prinzessin bekamen beide ein gelbes Funkgerät, gaben sich falsche Namen "Grauer Star" und "Stinkender Fuß", um ungebetene Spione zu verwirren, und liefen los. Nicht zu beeinflussende Variablen bei der zweiten Aufgabe waren das Wetter und die Wandergeschwindigkeiten der Wallfahrer in den verschiedenen Gruppen. Das Wetter hatte ein Einsehen und legte eine ruhige, romantische Nachtstimmung über den Berg. Der Himmel war verhangen, ein paar Sterne kamen aber doch noch raus, und ein Wetterleuchten ließ die Wanderer sorgenvoll gespannt auf eine gewitterfreie Nacht bangen. Der Weg war sehr gut zu erkennen, die hellen Steine leuchteten im sanften Schimmer der Nacht, die Lichter von Spello und Foligno blinkten weit unten im Tal, eine abendliche Stille breitete sich aus, die Grillen zirpten und eine Herde Pferde auf der Weide war im Dunst schemenhaft zu erkennen.
Schnell hatten die Wanderer der Gruppe 5 (die Renner, die zuletzt losgelaufen sind) die Wanderer der Gruppen 1-4 überholt und liefen weiter voraus, während die anderen sich zur Ruhe legten. Bei Sonnenaufgang wechselte alles von grau-in-grau allmählich in bunte Farben, was dem Prinz und der Prinzessin besonders eindrucksvoll im Gedächtnis blieb. Das Treffen mit den ausgeschlafenen Nichtwanderern klappte einwandfrei, blieb nur noch das Problem mit dem Rücktransport. Der Prinz und die Prinzessin arbeiteten einen Plan aus, aber eine neue Variable schlich sich in das Geschehen ein: zu viele müde Wanderer im zu kleinen Bus, die mit der ersten Fuhre zurückfahren wollten, und noch ein paar Ausgeschlafene, die beim Aufbau für die Hauptprobe helfen sollten. Der Prinz und die Prinzessin redeten mit Engelszungen auf die Teilnehmer ein, eine glückliche Lösung für alle war nicht möglich und so fuhren einige Nachtwanderer erst mit der zweiten Fuhre zurück. Die zweite Aufgabe war bestanden, der Prinz und die Prinzessin legten sich für wenige Stunden schlafen, um fit zu sein für die dritte Aufgabe.
Genau unter ihrem Fenster begann der Aufbau für die Hauptprobe im Innenhof, es wurde gerufen, gezerrt, Technik aufgebaut und wieder abgebaut (Der Himmel war verhangen!) und hin und her. Der Prinz und die Prinzessin wachten gerädert auf und begaben sich um 16 Uhr in den Innenhof, um die Hauptprobe mit zu machen und die dritte Aufgabe zu erfahren. Das Publikum (ungefähr 7 Omis, ein paar Gäste auf dem Haus und einige Bedienstete) war begeistert von dem Musikerlebnis im Innenhof, die Omis klatschten brandenden Beifall und lobten den Dirigenten "Mille grazie, Maestro! Bravo! Mille grazie! Maestro!", ein umwerfender Erfolg!
Der Prinz und die Prinzessin warteten auf die dritte Aufgabe. Sie erfuhren dann nach der Hauptprobe, dass diese erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden würde. Sie muss vom Aufgabensteller erst noch erfunden werden.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warten sie noch heute.
Premiere.
Die Anspannung vor der Premiere war riesengroß. Um 18:30 h trafen wir uns alle vor der Basilica, um ein Gruppenfoto zu machen. Und die Sonne strahlte auf uns herab, als wir uns singend fotografieren ließen. Schon da zog die Musik die umstehenden Touristen und Pilger an. Pünktlich um 19 Uhr waren alle ADAMici in der Basilica, die Podeste wurden aufgebaut, der Rest der Anlage, noch mal ein kurzer Soundcheck, Tanz- und Videoprobe und wirklich, um 20:30 h war ALLES fertig! Ruhe, Pause, Zeit zum Sich-freuen-aufs-Konzert.
Wenn aber 120 Leute noch mal kurz ihre Nervositätströpfchen auf dem einzigen Klo ablassen wollen, dann ist DAS eher der zeitliminitierender Faktor. Gregor nutzte diese Zeit, um noch die restlichen Noten für die Band zu schreiben ? gerade noch rechtzeitig.
Die Premiere - mir fehlen die Worte - war ein überwältigender Erfolg!
Die Basilica war mehr als voll besetzt, einige Freunde und Bekannte sind von weit her angereist, Pilger und Touristen aus Assisi, Schwestern und Padres, internationales Publikum... die Lieder und Texte sind super angekommen, standing ovations 10 Sec. nach Schluss, gigantisch, Wahnsinn.
Es fing an mit dem Prolog, wo Jonas Gregor fragt "Warum heiße ich Jonas?", das führte schnell zu den Grundfragen, die wir uns während der Wallfahrt immer wieder gestellt haben, und die das Stück auch wesentlich mittragen. Eine Bratschenmelodie klang von der Kanzel herab, Tine tanzte ganz wunderbar, und tauchte das Publikum in die Atmosphäre ein. Dann ging es los. Beim Lied "Sonne und Mond" sind doch einige ältere Herrschaften beim Bläsereinsatz etwas zusammengezuckt, aber dann hat selbst das Publikum die Choreographie mitgemacht und auch mitgesungen, es wurden einfach alle mitgerissen von der Musik, vom Chor, von den Solisten, von den Tänzern. Gregor kann stolz sein, einerseits auf das starke Stück ADAM das er komponiert (2 Stunden vor der Premiere waren die letzten Noten fertig) und getextet hat, andererseits auf alle Mitwirkenden, die es geschafft haben das alles umzusetzen! Es war für alle ein besonderes und bewegendes Erlebnis, dieses Oratorium in der Basilica de San Francesco aufzuführen. Jetzt darf uns der Erfolg nur nicht so in den Kopf steigen wie der Wein auf leerem Magen hinterher...
Deutsche Erstaufführung.
Zwei Tage später bei der deutschen Erstaufführung war die Klosterkirche von Hegne brechend voll, schon 2 Stunden vor Beginn waren die meisten Plätze besetzt. Eine halbe Stunde vor dem Konzert hatten wir, wie auch in Assisi schon, einen Ruhepunkt in der Krypta, dort hatten wir Zeit uns innerlich zu sammeln und uns in aller Ruhe auf Adam einzustellen.
Leider hatten nicht mehr alle Konzertbesucher in der Kirche Platz, so dass einige draußen vor der Tür ihre Regenschirme aufspannen und dort bis zum Schluss aushalten mussten. Alle die dabei waren können das bestätigen, die Aufführung in Hegne war ganz anders als in Assisi, noch einmal ein zweiter Höhepunkt der ganzen Wallfahrt. Die Lieder und Texte sind supergut rübergekommen, das haben alle gespürt. Ein unbeschreibliches Erlebnis! Chor, Band, Solisten, Tänzer, Sprecher, Techniker, alle Mitwirkenden waren eine zusammengehörige Einheit, zusammengeschweißt in zwei Wochen intensiver Begegnungen.
Diejenigen von uns, die besonders viel Arbeit während der letzten zwei Wochen und/oder davor gehabt haben, bekamen als kleines Dankeschön und Erinnerung an diese Wallfahrt ein von Achim selbstgeschnitztes Tau-Kreuz aus echtem Olivenholz mit eingraviertem ADAM-Schriftzug, und ein ADAM-Poster mit den Unterschriften der ganzen Gruppe.
Abschied.
Nach dem Frühstück vor der Abreise trafen wir uns in der Krypta, um noch einmal gemeinsam eine Abschlussandacht zu feiern. Das Morgengebet war besonders schön, und am Ende tränenlastig, als es zum Verabschieden kam. Das Auseinandergehen fiel uns allen schwer.
Heinz hat in der gemeinsamen Sonntagsmesse im Kloster Hegne am Anfang der Reise gesagt, dass wir alle verändert zurückkommen werden. Und das stimmte, wir haben uns alle ein bisschen verändert. Haben uns in dieser Zeit mit den Fragen auseinandergesetzt, die Franz von Assisi damals beschäftigt haben, haben uns immer wieder auf uns selber besinnt, darüber nachgedacht und mit anderen darüber gesprochen, Impulse bekommen und weitergegeben, haben viele Begegnungen mit wundervollen Menschen gehabt, besonders auch bei den Wanderungen. Die Texte von ADAM greifen vieles vor, ahnen schon im Voraus, geben viel Tiefe, Hoffnung, Liebe, Mut zur Veränderung.
Die täglichen Ruhepunkte, Andachten, Meditationen haben sehr gut getan, so konnten wir die vielen neuen und bewegenden Eindrücke dieser Wallfahrt in einem Moment der totalen Stille und Besinnung sich ein wenig setzen lassen. Jetzt, da wir alle wieder zuhause sitzen, fällt es uns schwer loszulassen von den Eindrücken und Erlebnissen, von der mitreißenden Musik. Wir hoffen sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit allen!
