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ADAM auf dem ÖKT in Berlin 2003

Der ökumenische Kirchentag in Berlin war der Hammer. Es ist erstaunlich mit wie wenig Schlaf man als ADAM-Süchtige/r auskommt, wenn man unter anderen ADAM-Süchtigen weilt!

ADAM war auch in Berlin. Mit den sehr schönen ADAM-Lesezeichen bestückt (Werbung durften wir ja nicht machen, also gabs praktische Lesezeichen statt Handzettel) und viel Neugierde kamen die Leute in Halle 2, um live zu erleben wovon wir alle längst träumen.
Die Geschichte von Heinz und Kassian kam noch besser an beim Publikum als jemals zuvor. Es schien diesmal eher so, dass nicht die Musik von den Zwischenspielen verbunden wurde, sondern dass die Musik die spannende Geschichte weiterführte ? Wahnsinn.
(Und alle gucken wieder panisch auf ihre Füße, wenn Kassian die es-ist-so-spießig-uncool-wenn-man-Socken-in-den-Sandalen-anzieht-Story loslässt...)
Nach der Aufführung hatte Clemens für uns ein ganzes Restaurant reserviert, damit wir feiern und essen konnten. Der Inhaber schließt seine Küche normalerweise um 23h, hielt sie aber extra für uns offen bis auch die letzten kamen und engagierte noch Kellner zusätzlich für die Nacht. ?Einmal Berliner Weiße mit - grün!? Es war phantastisch, der ganze ADAM-Haufen in einem Restaurant!
Der Chor schenkte den besonders ADAM-Süchtigen ein schön-kuscheliges ADAM-Tuch, wir haben uns echt gefreut!!
Stefanie Rigling und Achim Schneider haben sich auch etwas ganz Tolles ausgedacht, sie haben Gregor- und Leo-Marionetten gebastelt und bis aufs letzte Detail ausgearbeitet, vom Gitarrenbändel mit Gitarre bis zur Gürteltasche, Augenbrauen (Leo) und Ehering, besticktes ADAM-T-Shirt - alles dran. Die Gitarre konnte sogar das Kreuzzeichen spielen (eine Spieluhr, die Achim auseinandergebaut und wieder so zusammengefrickelt hat, dass die Melodie stimmte ? WAHNSINN!!!!). BRUDAAAL DER HAMMER!!!
Irgendwann wurden wir dann aus dem Lokal rausgeschmissen ? vielleicht sahen wir auch nur zu blöd aus mit unseren vierten Zähnen (grins). Die Maxi-Taxi-wie-kriegen-wir-9-Leute-ins-Taxi-wenn-nur-8-mitfahren-dürfen-Aktion hat auch noch geklappt.
Schlafen?
Ach wo...

Am Ende bleibt ein Klang...
... und ein Essen.